21. Januar 2020

An diesem Abend der 2. CHEMNITZER LITERATURGESPRÄCHE wurden dem interessierten Publikum Sibylle Bergs „GRM. Brainfuck“ und Kate Picketts und Richard Wilkinsons „Gleicheit ist Glück“ vorgestellt. Der Roman und das Sachbuch boten spannende Grundlagen für den Austausch mit dem Publikum, das interessante Beiträge und authentische Einblicke in gesellschaftlich und politisch notwendige Diskurse gab und somit die Aktualität dieser besonders hervorhob. Die auf den ersten Blick inhaltlich konträr erscheinenden Bücher spiegelten vor allem eins wider: Literatur kann es uns ermöglichen miteinander ins Gespräch zu kommen und über alltägliche Erfahrungen zu sprechen und ein Augenmerk auf wichtige Themen und Herausforderungen zu legen.


Ganz im Sinne des Veranstaltungskonzeptes sind sich die Chemnitzer Leserinnen und Leser auch an diesem Abend persönlich und literarisch ein Stückchen nähergekommen und wir freuen uns weiterhin auch auf Vorschläge und ein Mitwirken Ihrerseits!

An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal sehr herzlich bei den Inhabern der Buchhandlung am Brühl, Frau und Herrn Ebert, bedanken!


Die Bücher an diesem Abend wurden vorgestellt von (v.l.n.r.): Bernadette Malinowski, Sandy Seidel, Alfred Mucha und Tina Horlitz

 

Fotos: Michele Scognamillo

 

Auftaktveranstaltung

Herkunft und Integriert doch erst mal uns! Eine Streitschrift für den Osten waren die ersten beiden Titel, die bei der Auftaktveranstaltung am 4. Juni 2019, im Kaffeehaus Herr Ferdinand, vorgestellt, rezensiert und vor allem diskutiert wurden. Die Moderatorinnen und Veranstalterinnen, Tina Horlitz (Studentenwerk Chemnitz-Zwickau) und Prof. Bernadette Malinowski (TU Chemnitz, Professur für Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft), stellten das Konzept dieser Veranstaltungsreihe sowie die Gäste vor und beteiligten sich, ebenso wie das Publikum, an der Diskussion des autobiografischen Romans von Saša Stanišić und dem Sachbuch von Petra Köpping. Auch der historische und vor allem politische Stellenwert der Texte kam nicht zu kurz: Es kam zu einem interessanten Austausch zwischen den Diskutierenden und dem fragenden Publikum, der die Veranstaltung und die Ziele der Initiierenden noch einmal besonders deutlich machte und auch die Notwendigkeit des Dialoges hervorhob. Auch das Aufgreifen des vergangenen und gegenwärtigen Zeitgeschehens seitens der Zuhörenden gab Anlass zur Reflexion von aktuellen gesellschaftspolitischen Geschehnissen sowie deren Aufarbeitung.

Auch für die kommenden Veranstaltungen wünschen wir uns weitere Gedanken, Gespräche und Ideen von Ihnen, die Sie gern jederzeit auch hier einbringen können, um ganz im Sinne des Veranstaltungskonzeptes, von Erfahrungen der Autoren, Gästen und allen Interessierten profitieren zu können.


Saša Stanišić. Herkunft

Erschienen am 18. März 2019 im Luchterhand Literaturverlag


ISBN: 978-3-630-87473-9

Leseprobe


Erschienen im Januar 2019 im Ch. Links Verlag

ISBN: 978-3-96289-009-4

Leseprobe  



Fotos: Michele Scognamillo